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Messier 42 & 43

So nachdem am 30. September die ganze Nacht Exoplaneten dran waren bin ich früh um 5:00 Uhr doch nochmal schwach geworden. Der Orion stand da schon am Himmel (es wird verdammt schnell Winter …) und was sollte es da anderes werden als der große Orion Nebel. Weil ich aber schon hundemüde wollte ich den Spaß aber innerhalb von 10 Minuten fertig bekommen. Also dachte ich mir, der Rot-Filter macht einen schönen Kontrast, also wird es ein Schwarzweiß-Bild aus dem Rotkanal. Insgesamt sind so 5 Minuten Belichtungszeit zusammengekommen, bei 15 Aufnahmen. Nachbearbeitung mit DSS, LuminanceHDR und PS. Mittlerweile meine eingespielte Pipeline.

Messier 43 und 42, monochrom aber leicht getönt. Der nur der Rotkanal wurde verwendet.

Perseus und Plejaden 2

Die Darkframes waren an den Streifen im Perseus-bis-Plejaden-Bild schuld. Ich hatte eigentlich gedacht das 10 Darks pro ISO-Wert reicht aber scheinbar nicht. Ohne Darks sieht das Bild trotzdem gut aus, bis auf die verzerrten Sterne in den Ecken … aber was will man machen ohne motorisierte Nachführung? Da ist man über jede Blendenstufe nach unten dankbar.

Von Melotte 20 bis M 45, inklusive NGC 1499. Dieses Mal ohne Darkframes

Von Perseus bis zu den Plejaden

Inklusive NGC 1499, dem Kaliforniennebel. Belichtet mit 93 x 10sec bei ISO 200 und  85 x 10sec bei ISO 800 jeweils mit 50mm Nikkor bei Blende f/1.4. Dieses Mal sind aber seltsame rote, streifenförmige Artefakte rein gekommen. Ich bin noch nicht sicher an was das genau liegt. Sie stimmen aber mit der “Drehrichtung” des Himmels überein, möglicherweise sind beim Stacken Unregelmäßigkeiten des Sensors aneinandergereiht worden.

Links oben Melotte 20 als loser Sternhaufen, rechts unten die Plejaden (M45) und mittig im unteren Drittel NGC 1499