Monthly Archives: March 2013

Langlauf mit Sonne

Wie jetzt Sonne, in Seattle? Unglaublich. Auch dieses Mal wieder dickes Dankeschön an David und Frances für die Übernachtung und den Ausflug! Ihr seid spitze.
(Also this time, again, big thanks to David and Frances for the overnight stay and the tour! You are awesome.)

Die Tour ging wieder am Lake Keechelus entlang.

In Richtung Osten geblickt
In Richtung Osten geblickt
Parkplatz direkt an der Loipe in Hyak
Parkplatz direkt an der Loipe in Hyak

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Der Schnee war etwas matschig, aber bei 5°C trotzdem noch recht gut befahrbar.
Der Schnee war etwas matschig, aber bei 5°C trotzdem noch recht gut befahrbar.

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Frühlingsboten am Si View Park in North Bend
Frühlingsboten am Si View Park in North Bend
Big Si und der kleine, kaum erkennbare Berg davor ist Little Si. Siehe vorhergehende Bilder
Big Si und der kleine, kaum erkennbare Berg davor ist Little Si. Siehe vorhergehende Bilder
Noble Wohngegend, in ??? muss ich noch mal fragen wo wir da lang gefahren sind.
Noble Wohngegend, in ??? muss ich noch mal fragen wo wir da lang gefahren sind.

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Discovery Park im März

Das Wetter war a Sonntag schön und da bin ich nochmal mit dem Bus in Richtung Discovery Park gefahren. Hat sich photographisch sehr gelohnt, wie ich finde. Ich bin mal gespannt ob noch mehr Robben und Seelöwen zu sehen sind, wenn es etwas wärmer wird. Der lokale Ranger hat zwar gesagt, dass es keine wirkliche Hauptsaison gibt aber es wären manchmal recht viele Tiere am Strand zu sehen. Außerdem habe ich gelernt das Hunde wohl der größte Schreck für die Tiere sind und die Leute von der Nationalpark-Verwaltung sehr damit zu kämpfen haben.

Strandgut
Strandgut

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Erste Frühlingsboten
Erste Frühlingsboten
Fähre Richtung Bremerton
Fähre Richtung Bremerton

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Nahaufnahme des Hangbewuchses
Nahaufnahme des Hangbewuchses
Es war gerade Ebbe und ganz viele Leute spazierten am Strand entlang
Es war gerade Ebbe und ganz viele Leute spazierten am Strand entlang
Nicht von mir, aber trotzdem schön
Nicht von mir, aber trotzdem schön

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Hafen von Seattle vom Strand aus
Hafen von Seattle vom Strand aus
Lokales Seeungeheuer ;-) Eine Robbe, auf eigens abgesperrten Strandabschnitt.
Lokales Seeungeheuer ;-) Eine Robbe, auf eigens abgesperrten Strandabschnitt.

Little Si

Dieses Wochenende war ich wieder mal mit David unterwegs. Little Si war unser Ziel und von dort oben aus kann man das bekannte Tal nochmal von der anderen Seite aus sehen. Big Si steht auch auf unserer Liste, war aber wegen recht später Anfahrt und Schnee bzw. schlechtem Wetter dieses Wochenende nicht machbar.

Aufstieg durch den Märchenwald mit "Furry Trees"
Aufstieg durch den Märchenwald mit “Furry Trees”
Nochmehr Bäume mit Fell
Nochmehr Bäume mit Fell
Ein Teil von Mount Si (=Big Si)
Ein Teil von Mount Si (=Big Si)
Pano vom Tal, in der Mitte erkennt man auch Rattlesnake Ledge
Pano vom Tal, in der Mitte erkennt man auch Rattlesnake Ledge

 

Klondike Gold Rush Museum

Letztes Wochenende war ich mal im Klondike Goldrush National Park, was eigentlich ein Museum ist, irgendwie aber als Nationalpark gezählt wird. Die Geschichte vom Klondike Goldrausch ist ganz interessant und um wesentlichen schnell erzählt. Drei Leute finden (August 1896) beim Lachsfischen in Nordkanada ein Goldnugget im Klondike River bei Dawson, die Sache spricht sich vor Ort schnell rum und die wenigen Einwohner von Dawson beginnen systematisch zu suchen. Inzwischen verbreitet sich die Nachricht bis zur Küste und einige Passagiere der Dampfer nach San Francisco und Seattle wissen davon. Als die Schiffe im Juli 1897 an der Westküste der USA anlegen bricht der Wahnsinn in den beiden Städten aus. Die wirtschaftliche Lage in den USA ist sehr schlecht zu der Zeit und GOLD käme da genau richtig. Also machen sich insgesamt 300000 Leute in Richtung Yukon auf  (erste Welle 100000). Die Preise von Überfahrt und Ausrüstung werden zu komplett monströsen Preisen verkauft. Die meisten landen in zwei total überforderten Städtchen an zwei verschiedenen Bergpässen. An diesen Pässen starben dutzende der gestrandeten an Erfrierungen und Lawinen. Das Vorankommen war äußerst schwierig und Einige kehrten schon auf dem Weg um. Als fast zwei Jahre später im Sommer 1898 die ersten in Dawson City ankamen, mussten Sie feststellen das die Stadt inzwischen zur Luxusstadt geworden ist. Die Preise waren unbezahlbar für die armen Glücksritter und zudem waren quasi alle Claims schon abgesteckt. Die ursprünglichen Goldsucher sind mit groß angelegten und professionell aufgezogenen Goldminen reich geworden. Für die Ankommenden war nichts mehr übrig, bleiben konnten Sie auch nicht. Also kehrten sie auf gleichem Weg um und versuchten sich wieder nach Seattle und San Fancisco durch zu schlagen. Am Ende hatten 99% der Leute weniger Geld als vorher, fanden die ganze Sache aber ein cooles Abenteuer.

Für die Stadt Seattle war das ein enormer Boom, Seattle war quasi der Knotenpunkt um mit dem Schiff ins Yukon Gebiet zu kommen. Der Pike Place Market ist zum Beispiel um diese Zeit gegründet worden.

Gold Gold Gold ... natürlich nur Fake
Gold Gold Gold … natürlich nur Fake
So muss das damals wohl ausgesehen haben.
So muss das damals wohl ausgesehen haben.

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Smith Tower, das erste Hochhaus der Stadt.
Smith Tower, das erste Hochhaus der Stadt.

http://maps.google.de/maps?ll=64.050556,-139.418056&spn=0.1,0.1&t=m&q=64.050556,-139.418056