Monthly Archives: October 2012

Seattle Museum of Flight

Da wie “versprochen” das Wetter nun umgeschlagen hat, muss ich meine Aktivitäten etwas weiter nach innen verlagern. Zum Glück gibt es hier genug Museen. Heute war das Seattle Flight Museum dran. Das liegt direkt am Boeing Werksgelände, obwohl man eher von Boeing Stadtteil sprechen sollte. Flächenmäßig könnte man da sicherlich fast die ganze Innenstadt nochmal draufbauen. Um da hin zu kommen habe ich mal meine ORCA Card benutzt, die Cray als vorbildlicher Arbeitgeber kostenfrei zur Verfügung stellt. Das Museum gliedert sich in 5 Teile: die gemischte Haupthalle, 1. WK, 2. WK, Boeings Geschichte und eine Außenfläche mit Concorde und Air Force One. Insgesamt sehr empfehlenswert, im Sommer sicherlich noch mehr, vor allem wenn man sich einen Rundflug leistet.

Das war schon gestern. Down Town, die zwei Westin Hotel Tower.
Auch gestern. Interstate Highway.
Squirrel
In der Haupthalle des MoF ist das “wertvollste” Exponat die Lockheed M-21 Blackbird. Hier sogar mit aufgesattelter D-21 Spionagedrohne.
Triebwerk der Blackbird P&W J58. Wer schon mal in das Triebwerk einer Rakete geschaut hat, wird da nicht viel Unterschied feststellen.
Alle Menge ganz “verrückter” Fluggeräte kann man da bewundern. In diesem Ding ist so eine Art Fahrrad drin. Gossamer Albatros II.

Stinson S Junior, wasserlandefähig
Granville Brothers Gee Bee Model Z Super Sportster (Replica)
Nachbau des Blackbird Cockpits zum selbst rein setzen. Ich habe sogar den ominösen “Thunderstorm” Knopf gefunden.
Alter Propellermotor, Typ P&W R-4360. Wenn man davor steht wundert man sich, dass die Dinger überhaupt funktionieren. So mit Kolben und Gestänge.
Halle im Überblick.
Kurzer Blick auf das Boeing Flight Field. Andere Städte haben das als alleiniger Interkontinentalflughafen, Boeing braucht den für sich. Naja, auch irgendwie verständlich.
In der 2. Weltkriegs-Halle.
In der 1. Weltkriegs-Halle. Das Ding ist original und aus Pappe, oder was auch immer. Das sieht derart abenteuerlich aus! Es handelt sich um eine Caproni Ca.20.
Eine S.E.5a der Royal Air Force
Nachbau der ersten Boeing Werkstatt
Cockpit der Concorde
Konferenzzimmer einer alten Air Force One (Reagan Ära?)
Ach, und zum Schluss … ein Relikt aus alten Zeiten, als noch unbegrenzt Hoffnung in die Raumfahrt gesteckt wurde.

Stromrechnung

Habe heute meine erste Stromrechnung bekommen und dachte mir gleich mal, dass ich die Leute in der Heimat etwas neidisch mache. Denn: ich bezahle 4,76$ct die kWh das sind umgerechnet 3,66€ct darauf bezahlt man auch keine Steuern (versteht sich). Aber was das Verwunderlichste ist, ist der Strommix. Denn, der Mix in Seattle ist: 92,4% Wasserkraft, 4,1% Wind 2,5% Nuklear und 1% andere (Kohle, Biogas, etc.). Mit anderen Worten recht umweltfreundlich. OK, 2,5% Atom ist natürlich nicht so schön, aber immerhin im unteren einstelligen Prozentbereich. Wenn man sich mal überlegt, dass wir in Dresden mittlerweile bei 25ct/kWh sind, dann muss man sich schon echt fragen, was da schief läuft.

Wer sich jetzt wundert wieso man nach 20 Tagen eine Stromrechnung bekommt, dass ist hier alle 2 Monate, glaube ich.

Postkartenmotiv

Es gibt ja das typische Seattle Postkartenmotiv, mit der Space-Needle und der Skyline und rechts davon Mt. Rainer. Nun habe ich mich mal auf die Suche nach dem Ort gemacht, von dem aus man das fotografieren kann. Tatsächlich wird man sehr schnell fündig, es ist nämlich der Aussichtspunkt Kerry Park in Queen Anne. Wenn man da oben steht kann man nur neidisch werden, auf die, die da wohnen. Auch wenn man keine Wohnung mit Stadtsicht hat, so ist doch Queen Anne an sich ein sehr gediegenes Wohnviertel.

Das ist wohl, was sich Indian Summer nennt.
Heute war die Sicht so gut, dass man selbst vom Wasser aus Mt. Rainer sehen konnte. Das Bild ist allerdings (zu sehr) nachbearbeitet.
Seagull genannt, wir würden Möve dazu sagen.
Postkartenmotiv: gefunden!
Postkartenmotiv. Wieder zu sehr nachbearbeitet, aber man will ja den Berg sehen ;-)
Panorama von Kerry Park aus.
Mitten in Queen Anne.
Knallerbsensträucher gibt es auch hier.